Dezember 2017

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Performance

13/07/2014 - 21.00 Uhr - Stadttheater Bozen

SÃO PAULO COMPANHIA DE DANÇA (BRA)

SÃO PAULO COMPANHIA DE DANÇA (BRA)

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Peekaboo

Choreografie, Bühnenbild, Kostüme Marco Goecke
Musik Benjamin Britten (Simple Symphony)
Licht Udo Haberland
Dramaturgie Nadja Kadel
Darsteller Aline Campos, Ana Paula Camargo, Diego de Paula, Joca Antunes, Leony Boni, Morgana Cappellari, Rafael Gomes, Yoshi Suzuki

Gnawa

Choreografie Nacho Duato
Musik Hassan Hakmoun, Adam Rudolph, Juan Alberto Arteche, Javier Paxariño, Rabih Abou-Khalil, Velez, Kusur, Sarkissian
Inszenierung Hilde Koch, Tony Fabre (1964-2013)
Licht Cayetano Soto, Daniel Ranger
Kostüme Cayetano Soto
Darsteller Ana Roberta Teixeira, André Grippi, Artemis Bastos, Binho Pacheco, Bruno Veloso, Lucas Valente, Michelle Molina, Morgana Cappellari / Aline Campos, Pamela Valim, Renata Alencar, Rodolfo Saraiva, Yoshi Suzuki
Pas de Deux: Ammanda Rosa, Nielson Souza

In the Middle, Somewhat Elevated

Choreografie, szenisches Konzept, Kostüme, Licht William Forsythe
Musik Thom Willems
Inszenierung Agnés Noltenius
Einstudierung Nadja Kadel
Darsteller Aline Campos, Morgana Cappellari, Ana Paula Camargo, Artemis Bastos, Diego de Paula, Luiza Lopes / Renata Alencar, Nielson Souza, Rafael Gomes / Yoshi Suzuki, Roberta Bussoni, Thamiris Prata

ITALIENISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Das Ensemble São Paulo Companhia de Dança (SPCD) wurde im Jahre 2008 von der Regierung des Bundesstaates São Paulo (Brasilien) ins Leben gerufen und wird seit seiner Gründung von Inês Bogéa, ihres Zeichens Schriftstellerin, Filmemacherin sowie ehemalige Tänzerin des brasilianischen Ensembles Grupo Corpo geleitet. In den wenigen Jahren ihres Bestehens hat die Kompanie ein überaus umfangreiches Repertoire erarbeitet (über 30 Stücke), das von großen Tanzklassikern bis zum zeitgenössischen Tanz reicht. Neben Sylphide in einer Neuinszenierung von Mario Galizzi, Pas de deux Schwarzer Schwan von Petipa, Spectre de la rose von Fokine, Theme and Variations und Caikovskij Pas de deux von Balanchine gibt es noch zahlreiche Werke, für die herausragende Choreografen wie etwa der Deutsche Marco Goecke, der Brasilianer Rodrigo Pederneiras und der Kanadier Édouard Lock verantwortlich zeichnen.

São Paulo Companhia de Dança ist das einzige lateinamerikanische Ensemble, das Stücke von William Forsythe (workwithinwork und In the Middle, Somewhat Elevated) in seinem Repertoire hat. Ihren Sitz hat die Kompanie im neuen Complex Cultural Lux in São Paulo: 95.000 Quadratmeter, geplant von den Stararchitekten Herzog & de Meuron, mit drei Theatersälen, einer Tanzschule, Proberäumen, einer Bibliothek und Büroräumen.

Bei Tanz Bozen wird das Ensemble drei Werke zur Aufführung bringen, die von seiner stilistischen und darstellerischen Vielseitigkeit zeugen. Peekaboo, das Marco Goecke 2013 für das SPCD choreografiert hat, beschäftigt sich auf spielerische Weise mit dem Verstecken und der Unsichtbarkeit. Im Tanz spiegelt sich die Auseinandersetzung mit der Sichtbarkeit und dem Verschwinden in Soli, Duetten, Trios und Chorgesängen zu den Noten von Benjamin Britten wider.

Ein weiteres historisches Werk ist Gnawa von Nacho Duato. Der spanische Choreograf und zukünftige Direktor des Staatsballetts Berlin evoziert die Atmosphäre seiner Geburtsstadt Valencia, die Farben und Gerüche einer mediterranen Landschaft. Das Werk, Gnawa bezeichnet eine mystische islamische Gemeinschaft, ist außerdem von einem „religiösen Gefühl“ durchdrungen, welches sich in der suggestiven Musik widerspiegelt.

In The Middle, Somewhat Elevated von William Forsythe muss wohl nicht vorgestellt werden, ist es doch das Meisterwerk des amerikanischen Choreografen, das dieser im Jahre 1987 für das Ballet de l’Opéra de Paris (mit Sylvie Guillem) kreiert hat. Ein Meisterwerk, das die berühmtesten internationalen Tanzkompanien in ihrem Repertoire haben: so etwa die Opéra de Paris, das Ballett des Mariinskij-Theaters, das Ballett des Teatro alla Scala, das Semperoper-Ballett von Dresden. William Forsythe verwendet traditionelle Figuren des Balletts, verfremdet sie aber durch Beschleunigung, Spiegelung oder Zerlegung in ihre Einzelteile. Die Musik von Thom Willems ist in stetem Dialog mit der Choreografie. Der Titel In der Mitte, etwas erhöht bezieht sich auf ein zentral über der Bühne hängendes Paar goldener Kirschen, die einzige Requisite von symbolischer Bedeutung.
www.ecotopiadance.com

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