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Performance

26/07/2012 - 22.30 | Unterbühne

Le sacre du printemps (it) - ROGER BERNAT (E)

 

Musik Igor Stravinsky

Regie Roger Bernat

In Zusammenarbeit mit Txalo Toloza, María Villalonga, Ray Garduño, José-Manuel López Velarde, Tomás Alzogaray, Brenda Vargas, Diana Cardona, Annel Estrada und Viani Salinas

Technische Leitung Txalo Toloza

Sound Rodrigo Espinosa

Editing Juan Cristóbal Saavedra Vial

Image design Marie-Klara González

Kooproduktion Teatre Lliure and Elèctrica

 

Der Katalane ROGER BERNAT ist für seine "Sonderprojekte" bekannt, die die Beziehung zwischen den Darstellern (denen, die agieren) und dem Publikum (denen, die zuschauen) in Frage stellen. In seiner "getanzten" Inszenierung der Frühlingsweihe von Pina Bausch stattet er die ca. 30 Zuschauer (empfohlenes Mindestalter 14 Jahre) mit Kopfhörern aus, über die er choreografische Anweisungen erteilt. Das Publikum wird zu den Darstellern der Frühlingsweihe von Pina Bausch, 35 Jahre nach der Uraufführung. Die Idee ist es, der bekannten Choreografie aus dem Jahre 1978, eine neue Form zu geben. Aber Achtung - dies ist eine Lektion in Sachen Tanz. Bernat präzisiert: "Jeder Teilnehmer hört andere Anweisung. Dies schafft einerseits Unruhe, andererseits wächst eine Komplizenschaft unter den Teilnehmern, die es paradoxerweise ermöglicht, sich dem Werk von Pina Bausch anzunähern. Das Publikum muss sich organisieren um sich zu orientieren".
Für das Publikum stehen also keine Sitzplätze zur Verfügung, denn die Rolle der Zuschauer ist es, auf der Bühne zu stehen. Angst, ausgelacht zu werden, braucht niemand zu haben. Jeder Teilnehmer ist voll damit beschäftigt, die Anweisungen zu erfüllen, die über die Kopfhörer verteilt werden. Ein unterhaltsames Spiel, das die üblichen Grenzen zwischen Bühnendarstellern und Zuschauern aufhebt. (Unterbühne; Donnerstag, 26. Juli: 19.30 Uhr in deutscher Sprache. 21.00 Uhr in italienischer Sprache; Freitag, 21. Juli - 22.30 Uhr in italienischer Sprache).

 

Roger Bernat

Bernat studiert Dramaturgie und Regie am Istitut de Teatre in Barcelona. 1997 gründet er zusammen mit Tomas Aragay General Elèctrica, ein Zentrum für kreatives Schaffen, das den Zweck verfolgt, verschiedenen Kunstformen wie Tanz und Theater, aber auch darstellende Künste in Verbindung zu bringen. 2001 verlässt er General Elèctrica um in erster Linie eigene Projekte zu verwirklichen. Es entstehen verschiedene Inszenierungen unf Filmproduktionen wie LA LA LA LA (2004), Tot és perfecte (2005) und Das Paradies Exoperiment (2007), Domini Public (2008), Pura Coincidència (2009).

 

rogerbernat.info

 

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